KYN28-24 Gepanzerte, abnehmbare, metallgekapselte Wechselstrom-Schaltanlage
Produktherstellungsstandards
GB311.1 Isolationskoordination von Hochspannungsübertragungs- und -umwandlungsanlagen
GBI984 Hochspannungs-Wechselstrom-Leistungsschalter
GB3906 3,6 kV bis 40,5 kV Wechselstrom-Metallgehäuse-Schaltanlagen und Steuergeräte
GB/T11022 Gemeinsame technische Anforderungen an Normen für Hochspannungsschaltanlagen und Steuergeräte
Gemeinsame technische Anforderungen für die IEC60694-Normen für Hochspannungsschaltanlagen und Steuergeräte
IEC62271-200:2003 Hochspannungsschaltgeräte und -steuergeräte Teil 200: Metallgekapselte Wechselstromschaltgeräte und -steuergeräte mit Nennspannungen über 1 kV und bis zu 52 kV
Normale und besondere Nutzungsbedingungen
Normale Gebrauchsbedingungen
Umgebungstemperatur: Höchsttemperatur: +40℃. Tiefsttemperatur: -15℃, der innerhalb von 24 Stunden gemessene Durchschnittswert überschreitet 35℃ nicht.
Die Luftfeuchtigkeitsbedingungen sind wie folgt:
1. Die durchschnittliche relative Luftfeuchtigkeit pro Tag darf 95 % nicht überschreiten; die durchschnittliche relative Luftfeuchtigkeit pro Monat darf 90 % nicht überschreiten;
2. Der durchschnittliche tägliche Wasserdampfdruck darf 2,2 kPa nicht überschreiten; der durchschnittliche monatliche Wasserdampfdruck darf 1,8 kPa nicht überschreiten;
Unter solchen Bedingungen kann es gelegentlich zu Kondensation kommen;
Höhe nicht mehr als 1000 m;
Die umgebende Luft ist nicht wesentlich durch Staub, Rauch, korrosive und/oder brennbare Gase, Dämpfe oder Salznebel verunreinigt;
Vibrationen oder Bodenbewegungen von außerhalb der Schalt- und Steuergeräte sind vernachlässigbar;
Die Amplitude der im Sekundärsystem induzierten elektromagnetischen Störungen überschreitet nicht 1,6 kV.
Besondere Nutzungsbedingungen
Bei Verwendung unter normalen Umgebungsbedingungen, die über die in GB/T11022 festgelegten hinausgehen, können unser Unternehmen und der Benutzer eine Vereinbarung über besondere Betriebsbedingungen aushandeln und treffen.
Um Kondensation zu vermeiden, ist die Schaltanlage mit einer Heizung ausgestattet, die im Standby-Modus aktiviert werden sollte. Die Heizung sollte auch im Normalbetrieb der Schaltanlage eingeschaltet sein.
Technische Parameter
Wichtigste technische Parameter von Schaltanlagen
| Projekt | Einheit | Parameter | ||||
| Nennspannung | kV | 24 | ||||
| Nennfrequenz | Hz | 50/60 | ||||
| Nennisolationsgrad | 1 Minute Netzfrequenz-Stehspannung (Effektivwert) | KV | Phase zu | 65 | Isolierung | 79 |
| Blitzstoßspannungsfestigkeit (Spitzenwert) | 125 | 145 | ||||
| Netzfrequenz-Stehspannung des Hilfssteuerkreises | In | 2000 | ||||
| Bemessungsstrom |
| A | 63.012.501.600.200.000.000.000 | |||
| Bemessungskurzschlussausschaltstrom |
| DER | 20 | 25 | 31,5 | |
| Bemessungskurzschlussstrom (Spitzenwert) |
| 50 | 63 | 80 | ||
| Bemessungskurzzeitstromfestigkeit (4s) |
| 20 | 25 | 31,5 | ||
| Nennspitzenstromfestigkeit |
| 50 | 63 | 80 | ||
| Nennspannung des Hilfssteuerkreises |
| In | Gleichstrom oder Wechselstrom 110/220 | |||
| Schutzstufe |
| IP4X (IP2X, wenn der Schutzschalter | ||||
| Gesamtabmessungen (B x T x H) | mm | 800x1810x2430 | 1000x1810x2430 | |||
| Qualität | kg | 840–1440 | ||||
Hauptmerkmale der Struktur
Die Schaltanlage kann in einer Doppelanordnung Rücken an Rücken angeordnet oder an einer Wand installiert werden, was nicht nur die Sicherheit und Flexibilität der Schaltanlage verbessert, sondern auch die benötigte Stellfläche reduziert.
◆Wohnen
Das Schaltanlagengehäuse besteht aus importiertem, aluminiumverzinktem Stahlblech, das CNC-bearbeitet und mittels Mehrfachfalttechnik hergestellt wird. Das gesamte Gehäuse zeichnet sich durch hohe Präzision sowie starke Korrosions- und Oxidationsbeständigkeit aus. Dank der Mehrfachfalttechnik ist das Gehäuse zudem leichter, mechanisch stabiler und optisch ansprechender als vergleichbare Gerätegehäuse. Die Montage erfolgt mittels Nietmuttern und hochfesten Schrauben, was den Bearbeitungs- und Produktionszyklus verkürzt, eine hohe Komponentenflexibilität ermöglicht, den Platzbedarf reduziert und die Produktionsorganisation vereinfacht.
◆Handwagen
Der Wagenrahmen besteht aus dünnen Stahlplatten und wird nach der Bearbeitung auf CNC-Werkzeugmaschinen montiert. Wagen und Schaltschrank weisen eine hohe Passgenauigkeit auf, und die mechanische Verriegelung ist sicher, zuverlässig und flexibel. Die Wagen werden je nach Anwendung in verschiedene Ausführungen unterteilt, z. B. Leistungsschalterwagen, Spannungswandlerwagen, Messwagen, Trennwagen usw. Wagen gleicher Spezifikationen sind frei austauschbar. Der Wagen verfügt im Schaltschrank über eine Trenn-/Prüfposition und eine Arbeitsposition, die jeweils mit einer Positioniervorrichtung versehen sind, um eine zuverlässige Verriegelung zu gewährleisten. Alle Wagentypen werden mittels Spindelstangen geschoben und zurückgezogen, was eine einfache und flexible Bedienung ermöglicht und für das Wartungspersonal geeignet ist. Zum Auspacken des Wagens aus dem Schaltschrank kann dieser für verschiedene Inspektions- und Wartungsarbeiten einfach mit einem speziellen Transportfahrzeug entnommen werden.
Wird der Wagen mithilfe eines Fahrwagens in den Schaltschrankraum transportiert, kann er zuverlässig in der Trenn-/Prüfposition verriegelt werden. Die Positionsanzeigeleuchte am Schaltschrank zeigt seine Position an. Erst nach vollständiger Verriegelung des Wagens kann der Schraubmechanismus betätigt werden, um den Wagen in die Arbeitsposition zu schieben. Sobald der Wagen die Arbeitsposition erreicht hat, erhöht sich die Betätigungskraft des Hebels schlagartig, und der Wagen lässt sich nicht mehr bewegen. Die zugehörige Positionsanzeigeleuchte zeigt die Position an. Die mechanische Verriegelung des Wagens gewährleistet zuverlässig, dass der Leistungsschalter nur geschlossen werden kann, wenn sich der Wagen in Arbeits- oder Prüfposition befindet; der Wagen kann sich nur bewegen, wenn der Leistungsschalter geöffnet ist.
◆Fach
Die wichtigsten elektrischen Komponenten der Schaltanlage befinden sich in separaten Abteilen: Leistungsschalterraum, Sammelschienenraum, Kabelraum, Relais- und Instrumentenraum usw. Jedes Abteil entspricht der Schutzart IP2X. Mit Ausnahme des Relais- und Instrumentenraums verfügen die anderen drei Abteile über Druckentlastungskanäle. Durch die zentrale Anordnung ist der Kabelraum deutlich größer, sodass mehrere Kabel parallel geschaltet werden können.
a) Sammelschienenfach A:
Die Hauptsammelschiene ist eine einteilige Verbindungs- und Verbindungseinheit, die durch die Abzweigsammelschiene (statischer Kontaktkasten) und die Isolierhülse der Hauptsammelschiene fixiert wird. Haupt- und Abzweigsammelschiene bestehen aus Kupferschienen mit rechteckigem Querschnitt; für hohe Stromlasten werden Doppelsammelschienen verwendet. Bei speziellen Anforderungen kann die Sammelschiene mit Schrumpfschlauch und kundenspezifischen Isolierabdeckungen versehen werden. Zwischen den Sammelschienen benachbarter Schaltschränke werden Isolierhülsen installiert. Im Falle eines internen Fehlerlichtbogens begrenzt die Hülse den Schaden wirksam auf das betroffene Abteil und verhindert dessen Ausbreitung auf andere Schaltschränke.
b) Leistungsschalterfach B: An beiden Seiten des Fachs sind Schienen für den Wagen installiert, mit denen er sich von der Trenn-/Prüfposition in die Arbeitsposition im Schaltschrank bewegen kann. Die Trennwand (das Ventil) des statischen Kontaktkastens befindet sich an der Rückwand des Wagenfachs. Beim Bewegen des Wagens von der Trenn-/Prüfposition in die Arbeitsposition öffnen sich die oberen und unteren Ventile des statischen Kontaktkastens automatisch. Bei der Rückfahrt schließen sich die Ventile automatisch, bis der Wagen eine bestimmte Position erreicht hat und den statischen Kontaktkasten sicher abdeckt, wodurch eine effektive Trennung entsteht. Da die oberen und unteren Ventile nicht miteinander verbunden sind, können die Ventile auf der spannungsführenden Seite während Wartungsarbeiten verriegelt werden, um zu verhindern, dass Wartungspersonal mit spannungsführenden Bauteilen in Berührung kommt. Der Wagen kann auch bei geschlossener Tür des Leistungsschalterfachs betrieben werden. Durch das Sichtfenster in der Tür lassen sich die Position des Wagens im Fach, die Öffnungs- und Schließanzeigen sowie der Energiespeicherstand beobachten.
c) Kabelraum C: Die Schaltanlage ist mittig angeordnet, wodurch der Kabelraum mehr Platz bietet. Stromwandler und Erdungsschalter sind an der Rückwand des Raums montiert (der Erdungsschalter kann je nach Kundenwunsch auch mittig im Schaltschrank angebracht werden). Der Blitzableiter befindet sich im unteren hinteren Bereich des Raums. Nach dem Entfernen des Fahrwagens und der herausnehmbaren Trennwand kann das Montagepersonal den Schrank von vorne für Installations- und Wartungsarbeiten betreten. Die Kabelanschlüsse im Kabelraum können mit 1–3 Adern pro Phase parallel geschaltet werden; bei Bedarf sind auch 6 Adern pro Phase möglich. Der Boden des Kabelraums ist mit einer abnehmbaren Schlitz- oder einer nichtmagnetischen Metallabdeckung versehen, um eine einfache Montage zu gewährleisten.
d) Relais-Instrumentenraum D: Der Relais-Instrumentenraum kann mit Relais-Schutzelementen, Instrumenten, Spannungsanzeigen und Sekundärgeräten mit speziellen Anforderungen ausgestattet werden. Die Steuerleitung wird in einem Kabelkanal verlegt, der mit einer Metallabdeckung versehen ist, um die Sekundärleitung von den Hochspannungskomponenten zu isolieren. Der linke vordere Kabelkanal dient der Ein- und Ausführung der Steuerkabel. Entsprechende Öffnungen in der Bodenplatte ermöglichen die Durchführung von Sekundär- und Kabeldurchführungen. Zur einfacheren Montage befinden sich zudem kleine Sammelschienendurchführungen in der Deckplatte des Relais-Instrumentenraums. Die Deckplatte des Instrumentenraums kann zum Verdrahten geöffnet werden, um die Installation der Sammelschiene zu erleichtern.
◆ Druckentlastungsvorrichtung
Über dem Wagenraum, dem Sammelschienenraum und dem Kabelraum befinden sich Druckentlastungseinrichtungen. Tritt in einem Schaltschrank ein Fehler auf und entsteht ein Lichtbogen, steigt der Luftdruck im Inneren. Der spezielle Dichtungsring an der Vordertür schließt die Schranktür. Die oben angebrachte Druckentlastungsplatte aus Metall öffnet sich automatisch, um Druck und heißes Gas abzulassen und so die Sicherheit der Bediener und der Schaltanlage zu gewährleisten.
Positionsverriegelung von Sekundärstecker und Fahrwagen: Die Sekundärverbindung zwischen Schaltanlage und Fahrwagen erfolgt über den Sekundärstecker. Dieser ist mittels eines Nylon-Wellrohrs mit dem Fahrwagen verbunden. Die Sekundärbuchse befindet sich oben rechts am Schaltwagen. Der Sekundärstecker kann nur in der Prüf-/Trennposition des Fahrwagens ein- und ausgesteckt werden. In der Betriebsposition ist der Sekundärstecker verriegelt. Bei Leistungsschalter-Fahrwagen mit Schließverriegelungs-Elektromagnet wird der Schließmechanismus vor dem Anschließen des Sekundärsteckers durch den Elektromagneten verriegelt. Der Fahrwagen kann dann nur geöffnet, aber nicht geschlossen werden.
◆Elektrisches Anzeigegerät
Die Schaltanlage kann mit einer Live-Anzeigeeinrichtung zur Überwachung des Primärstromkreises ausgestattet werden. Diese besteht aus einem Hochspannungssensor und einem Display. Die Einrichtung zeigt den Betriebszustand des Hochspannungsstromkreises an und kann in Verbindung mit der elektromagnetischen Verriegelung eine Zwangsverriegelung des Bediengriffs, der Schaltschranktür und des angrenzenden Schaltschranks gewährleisten. Dadurch wird verhindert, dass der Trennwagen unter Last bewegt wird, der Erdungsschalter bei eingeschalteter Spannung geschlossen wird und versehentlich in den spannungsführenden Bereich eingetreten wird. Dies verbessert die Fehlertoleranz der angeschlossenen Produkte.
◆Kondensation verhindern
Um Kondensation in einer Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit oder großen Temperaturschwankungen zu vermeiden, werden im Leistungsschalterraum bzw. im Kabelraum elektrische Heizgeräte installiert, um Isolationsunfälle unter den oben genannten Betriebsbedingungen zu verhindern.
◆Erdungsvorrichtung
Im Kabelraum ist eine 5x40 mm Erdungsschiene aus Kupfer installiert, die durch die angrenzenden Schränke verläuft und fest mit dem Schrankgehäuse verbunden ist, um die Erdung direkt geerdeter Komponenten zu gewährleisten. Da das gesamte Schrankgehäuse mit Aluminium-Zink-Platten verbunden ist, ist es optimal geerdet und somit die Sicherheit des Bedienpersonals beim Berühren des Schrankgehäuses gewährleistet.





